[VI. Spaßdoppelturnier] 20? 19? 18? 20? 18?

Der Sommer kehrte langsam zurück. Die Sonne traute sich wieder regelmäßig hervor und auch am Tag des VI. Spaßdoppelturniers fielen glänzende Strahlen durch die Fenster der oberen Halle und warfen Lichter auf die Tische. Ein bisschen ungünstig, wenn man bedenkt, dass wir kurz vor Beginn des Turniers feststellen mussten, dass sechs von zehn Holzstangen für die Vorhänge fehlten. Und dann war da noch die Sache mit den Doppeln.

Das System ist ja inzwischen bekannt. Man meldet sich an und wird dann einem bzw. einer Doppelpartner*in zugewiesen, mit dem bzw. der man das Turnier zusammen verbringen darf. Ziel – alle Doppel sollten möglichst gleichmäßig verteilt sein. Das bedarf vorher natürlich ein bisschen Planung. Nun dachte ich, schon alles erlebt zu haben, von Absagen 24 Stunden vorher, 12 Stunden vorher und Ausfall 10 Minuten vorher.

Diesmal war dann doch eine Premiere und ein weiterer Grund, dass ich geneigt bin, nächstes Jahr das System zu ändern.

Angemeldet waren mal 20 Personen. Nicht so viele, wie ich finde. Ein bisschen schade, bei 190 Mitgliedern. Das sagt mir aber auch, dass das Turnier und wahrscheinlich das System nicht so sehr zum Wieder-Mitmachen animieren. Auch ein Grund, nächstes Jahr was Neues anzubieten.

Aber als Einschub – ich habe mich sehr gefreut, dass viele Neue im Verein dabei waren!

Nun 20 also. Dann fing es Donnerstag mit einer verletztungsbedingten Absage an. Ging Freitag mit krankheitsbedingter Absage weiter. Nicht schön, aber nicht änderbar.

Am Samstag offenbarte sich dann mein eigener Fehler – ich hatte jemanden nicht aufgenommen, der gemeldet war. Dazu kam dann noch eine nicht gemeldete Person.

Und dann kamen zwei angemeldete Spieler nicht. Ergebnis  – alles war ein bisschen anders, aber ohne zu große Umstellungen noch machbar.

Da wir nur überschaubar viele waren, konnten wir in den guten alten Zeiten schwelgen und in der Gruppenphase 21er-Sätze spielen, best-of-3.

Alle kamen weiter und traten dann in der KO-Phase, entsprechend Gruppennummereins gegen Gruppenletzten an und jeweils zwei gegen drei. Natürlich mit entsprechenden Punktvorgaben und dann auch wieder nach den aktuellen Spielregeln.

So haben wir es geschafft, das Podium zu erspielen. Nach einem spannenden Finale, konnten sich Tim und Tim – jeweils beide zum ersten Mal – die Spaßdoppelturnierkrone aufsetzen. Gefolgt von Frank und Manfred. Den dritten Platz holten Christian und Nico.

Gewonnen haben sie mit Spaß gefüllte Päckchen, wobei Spaß natürlich Definitionssache ist. Aber ich habe die Wasserpistolen durchaus im Einsatz gesehen.

Das Turnier war anscheinend auch so hochklassig und spannend, dass wir sogar eine Zuschauerin aus Greifswald da hatten.

Außerdem gab Anke Brand ihre Einstand – und das mit umfangreicher Getränkeauswahl. Ich finde, das können alle so machen!

Und wenn wir schon beim Essen und Trinken sind: Ein ganz großes Dankeschön an alle, die den wirklich vollbepackten, halben Tischtennistisch möglich gemacht haben. Unzählige Salate, Muffins, Kuchen, Brot, Würstchen – was das Herz begehrte. Und all das kam eigentlich innerhalb von 24 Stunden nach einer sponanten Mailumfrage zusammen. Beeindruckend wie ich finde und vor allem lecker. Vielen Dank dafür.

Nun zum Abschluss noch die Ankündigung:

Auch nächstes Jahr soll es das Spaßdoppeltunier geben. Die Regeln werden andere sein. Das kann durchaus zur Folge haben, dass wir die Anzahl der Spieler*innen auf maximal 32 festlegen müssen. Deswegen lohnt es sich, schon mal jetzt 2017 aufzuschlagen und nach Ende der Sommerferien am Wochenende groß „Spaßdoppelturnier“ einzutragen. Der Termin ist noch nicht endgültig abgestimmt, aber ich würde das Wochenende vom 12. / 13. August anpeilen.

 

 

 

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