Landesmeisterschaften mit Anke und Helen

(geschreiben von Anke Brand)

Am 19.01., Punkt 10 Uhr ging es für Anke und Helen Morgenstern am Tisch, für Helen Seifert – nach „geplatzten“ Nachrück-Hoffnungen „nur“ hinter den Zählgeräte und auf dem Coachingstuhl – mit den Landesmeisterschaften mit den Gruppenspielen los.


 Vorrunde Einzel-Konkurrenz

Anke konnte sich nach einem nervösen ersten Satz souverän mit 3:0 gegen Alexandra Uhlig (TTVG Oederan-Falkenau) durchsetzen. Helen Morgenstern startete  in ihre Landeseinzelmeisterschaften gegen Julia Krieghoff (SG Motor Wilsdruff). Nach einem ersten starken Satz, leider knapp 9:11 verloren, hatte Julia sich danach gut eingestellt und sicher 3:0 gewonnen.

Im 2. Spiel von Anke brannte gegen Meusch (LTTV Leutzscher Füchse) mit einem 3:0 auch nichts an. Für Helen stand hingegen schon ein entscheidendes Spiel auf dem Programm. Sie musste gegen Maria Franz (TTSV Handwerk Tannenberg) antreten. Sie spielte souverän und selbstbewusst auf und konnte deutlich mit 3:0 siegen.

Anke musste im 3. Spiel gegen Sonja Scheibe, Spielerin aus der 3. Liga, aus ihrem alten Verein BSC Rapid Chemnitz ran. Im 1. Satz spielte Anke sehr ruhig und abgeklärt und sicherte sich einen hohen Satzgewinn mit 11:3. Leider konnte Sonja sich aber schnell auf das Spiel einstellen und gewann die folgenden Sätze eher klar, Endergebnis also 1:3. Also mit 2:1 Spielen als Gruppenzweite für die Hauptrunde qualifiziert

Helen musste nun zum entscheidenden Spiel  gegen das junge, aufstrebende Talent Jolanda Willberg (SV Rotation Süd Leipzig) ran. Nach einem starken Start, in dem Helen ihren etwas unorthodoxen Topsopin noch gut zum Punkten nutzen konnte, kam Jolanda immer besser rein. So glich sie mit einem 12:10 zum 1:1 aus.
Im 3. heißumkämpften Satz nutzte Helen ihre langjährige Oberligaerfahrung und gewann ebenfalls knapp mit 12:10. Eher schnell weg war der 4. Satz mit 4:11. Im entscheidenden 5. Satz ging es nicht knapper. Aber mit großer Willensstärke und den richtigen Entscheidungen in knappen Situationen konnte Helen nach dem 11:9 auch den Einzug in die Hauptrunde feiern. Ganz stark Helen!

Mixed-Konkurrenz

Nach der kurzfristigen Absage von Robert Haufe musste sich Anke am Samstagmorgen noch fix um einen neuen Mixed-Partner kümmern. Diesen fand sie mit Rico Schmidt-Engelmann. Nach einem guten Auftaktspiel (3:1-Sieg gg. Kaden/ Nimtz) ging es im 2. Spiel gegen die (für das Spiel) favorisierten Scheibe, M./ Ullmann. Nach ständiger Führung von Anke/ Rico im ersten Satz ging dieser leider noch knapp mit 9:11 verloren. Aber sie gaben nicht auf und kämpften mit großem Herz. Es reichte letztendlich noch zu einem Satzgewinn, aber dennoch mussten sie sich mit 2 verlorenen Sätzen mit 2 Punkten weniger aus dem Wettbewerb verabschieden.

Schneller lief das Ausscheiden bei Helen, die mit ihrem Partner Lars Zirngibl in der 1. Runde gegen Grünberg/ Wunderlich mit 1:3 verlor.

Hauptrunde Einzel-Konkurrenz

Los ging es für Helen und Anke mit der unbeliebten Zwischenrunde, in der Helen gegen Lisa Bormann ( Wilsdruff – Regionalligaspielerin) und Anke gegen Sandra Mikulasch (Dresden Mitte) spielen mussten.

Helen spielte Sonntag früh 9:30 eine gute Partie, doch reichte das leider nicht zu einem Satzgewinn.

Anke konnte sich hingegen gegen die frisch gebackene Mama souverän mit 4:0 durchsetzen, um sich dann im Achtelfinale gegen Anna-Maria Helbig (Spielerin aus der 2. Liga von den Leutzscher Füchsen) zu beweisen. Dort reichte es leider knapp nicht zu einem Satzgewinn (2x hieß es sogar nur 9:11). Aber gegen die spätere Zweitplazierte war das definitiv keine Schande.

Damen-Doppel-Kokurrenz

Anke spielte mit ihrer langjährigen Doppelpartnerin und besten Freundin Juliette Hoffmann vom BSC Rapid Chemnitz. Noch vor 2 Jahren standen die beiden ganz oben auf dem Treppchen, doch ahnten beide schon, dass das erste Gegnerdoppel Meyer/ Neudeck unangenehm werden könnte. Nach einem schnellen 0:2 Rückstand kämpften sie sich zurück ins Spiel, sodass es im 5. Satz sogar 6:2 und noch 8:6 für Anke/ Julie stand. Doch wackelten zum Schluß die Nerven und das Spiel ging noch mit 9:11 verloren. Da hatten sich beide mehr erhofft und gingen enttäuscht aus der Halle.

Helen spielte mit Leonie Hildebrandt, die ihre Einzelwettkämpfe für den TSV 1862 Radeburg bestreitet (im Einzel auch bis ins Achtelfinale kam). Auch hier musste Helen wieder in eine Vorrunde vor dem eigentlichen Hauptfeld. Diese bestritten beide erfolgreich gegen das Doppel Grünberg/ Uhlemann (Rapid Chemnitz) und gewannen mit 3:1. Im Achtelfinale wartete dann allerdings gleich das harte Los Do Thi/ Helbig, wo leider nicht der Hauch einer Chance bestand.

Alles in allem war es für Anke und Helen ein spannendes LEM-Wochenende, die für den TTC Elbe alles gaben und sich auf die nächste Teilnahme freuen.

Ein Dank geht auch an Helen Seifert, die gehofft hatte noch mitzuspielen, dann aber bei den Schiedsrichtern eingesetzt wurde und beiden auch als Coach zur Verfügung stand.

Alle Ergebnisse hier.

Elbe-Übersicht der Einzelturniere hier.

Foto: Julian Hoffmann.

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