Ein Lob den Zuschauer*innen

Es gibt eine Komponente, die man beim Tischtennis nicht unterschätzen darf, in vielerlei Hinsicht. Eine Komponente, die sowohl während des Spiels gut tut, als auch dem Vereinsleben selbst. Die Zuschauerinnen und Zuschauer.

Es ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man die Unterstützung von außen spürt, dass da jemand ist, mindestens eine Person die einen anfeuert, beim Spiel voll dabei ist. Wenn man sich an den Tisch stellt, gute Punkte macht und man bekommt Applaus, treibt das noch mehr an.

Macht man einen Fehler, kann das aufmunternde Klatschen einen wieder aufbauen. Gerade die oberen Mannschaften dürfen sich immer ihrer „Stammkundschaft“ erfreuen. Unsere „Alten“ sind ein echter Segen. Sie sind regelmäßig bei Heimspielen dabei und zählen sogar oft, sodass man sich auf seine Spiele oder aufs Coachen konzentrieren kann (vielleicht machen sie es ja auch manchmal um einen schönen Stuhl zu haben). Da nehmen wir gerne das gelegentliche „Plaudern“ der nicht mehr im Flüsterton verfügbaren Altherrenstimmen in Kauf. Wenn man mal ein Spiel verliert, bekommt man trotzdem noch aufmunternde Worte, die man meist in genau diesem Moment nicht richtig annimmt, aber durchaus ihre positive Wirkung haben.

Das Zuschauen verbindet. Es verbindet Mannschaften und Generationen miteinander. Nachdem man vielleicht mal (früher) miteinander trainiert oder in einer Mannschaft gespielt hat, bleibt man so in Kontakt. Es fördert den „Wir-Sinn“ des Vereins und genau dieser ist eine ganz große Stärke des TTC Elbe Dresden.

Ein absolutes Highlight waren sicher die „Zuschauerauftritte“ bei den Deutschlandpokalspielen der Damenmannschaften. Mit großen selbstgemachten Transparenten, Fangesängen und viel Enthusiasmus trugen sie zu einer grandiosen Stimmung in diesen Tagen bei. Gerade Chemnitz hat sicher nie eine bessere Atmosphäre erlebt. Steve als Einheizer, der alle einklatschte und zu Sprechchören antrieb. Verbunden mit der Spannung der Spiele ein einzigartiges Erlebnis. Zum ein bisschen Nachleben hier noch mal das Video von damals:

Es gilt einen riesengroßen Dank auszusprechen an jede Person, die sich die Zeit nimmt, bei anderen zuzusehen, sie anzufeuern und zu unterstützen. Ohne die Zuschauerinnen und Zuschauer, ohne das Zusehen wäre unser Verein nicht das, was er ist – einmalig und absolut großartig.

(Auszug aus unserer Chronik zur 60-Jahr-Feier)

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